Vereinsgeschichte - Liederkranz Heimenkirch

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Vereinsgeschichte


IM LEBEN EHRLICH, IM STREBEN HEITER, IM LIED SEI UNSER GEMÜT


diesen Sängerspruch von Prof. Wilhelm Müller; der kurzzeitig um die Jahrhundertwende als Kaplan in Heimenkirch
wirkte, verschrieben sich die Sänger seit nunmehr 110 Jahren. sangesfreudige Männer aus dem Krieger- und
Veteranenverein fanden sich 1886 zum gemeinsamen Gesang zusammen. Erster Vorstand und zugleich Dirigent
des Liederkranz Heimenkirch wurde Benedikt Spieler aus Menzen. Mit Schwung und Elan führten die energievollen Gründungsmitglieder den Gesangverein ins 20. Jahrhundert. Eine Faschingstradition prägte die Zeit bis 1913 im
Verein. Der 1. Weltkrieg brachte ein Tief. Die Sängergemelnschaft reduzierte sich auf 8 Mitglieder. Bereits 1919
jedoch konnte ein gewaltiger Aufschwung festgestellt werden, mit 37 Mann traten die Sänger auf. Zusammenhalt
und Idealismus führte die Singgemeinschaft glanzvoll über die wirtschaftlich schlechten 20er Jahre. So konnte
1926 das 40-jährige Vereinsjubiläum mit einer Fahnenweihe gefeiert werden. Gesangliche Höhepukte dieser Zeit
waren erfolgreiche Operettenaufführungen. Die Vorkriegszeit und besonders die Kriegsjahre 1939- 1945 forderten
bei den Heimenkircher Sänger hohen Tribut. Trotz der Wirren löste sich der Verein nicht auf, ohne besondere Aktivität
überlebte er diese Ära.
Mit Kaplan Buhmann und einigen beherzten Männern erlebte der Gesangverein nach dem Krieg einen Neubeginn.
Eine glanzvolle Operettenzeit erfreute Heimenkirch in den Jahren 1954 - 1959. Persönlichkeiten wie Hans Holdenried,
Carl Holdenried, Karl Gawlik und Dr. Hans Werthmann prägten das intensive Vereinsleben dieser Zeit.
Weihnachtskonzerte trugen ab den 60er Jahren zum Ansehen des Liederkranz bei. Unter anderem erfolgreiche Faschingsveranstaltungen waren unter der Vereinsführung des rührigen Vorstandes Albert Neuser Höhepunkte.
Als Glücksfall konnte die Zeit der Vorstandschaft von Ernst Bischof bezeichnet werden. Mit seiner ihm eigenen
besonderen Art und dichterischen Fähigkeit führte er 18 Jahre den Verein. Das 90jährige Vereinsjubiläum 1976
und als Höhepukt das l00jährige Bestehen 1986 wurden unter seiner Regie zu glanzvollen Meilensteinen in der
Vereinsgeschichte. Die Partnerschaft und Freundschaft mit dem ungarischen Chor aus Balassagyarmat wurde
von Ernst Bischof gefühlvoll arrangiert und weiterentwickelt. Mit qualifizierten Dirigenten konnte der musikalische
Standard des Chores gehalten und ausgebaut werden. So führte der im weiten Umkreis anerkannte Chorleiter
Gottfried Duller den Liederkranz mit großem Idealismus ins Jubiläumsjahr. Der kulturelle Stellenwert
des nun über 120jährigen Liederkranz Heimenkirch soll den Sängern weiterhin Verpflichtung sein, den
Mitmenschen mit ihrem Gesang Freude zu vermitteln.


 
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